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Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche früher und heute

Hochzeitsauto


Manche mögen der Meinung sein, die Hochzeit selbst sei heute ein alter Brauch, der nicht mehr in die moderne Zeit passe, aber die meisten Liebespaar landen früher oder später doch vor dem Standesbeamten.


Und wer sich traut, beschäftigt sich früher oder später mit allem, was zu einer Heirat so dazu gehört, alte Bräuche inklusive. Vieles lässt sich jedoch gar nicht vom Hochzeitspaar steuern, sondern wird von Freunden und Verwandten inszeniert, die dem Paar oft damit einen gut gemeinten Streich spielen.

Einige Bräuche stammen aus uralter Zeit, andere sind gerade im Entstehen. Manche kommen - sozusagen als Folge der Globalisierung - relativ frisch aus den USA, andere dagegen sind sehr stark regional ausgeprägt.

Hochzeitsbräuche früher und heute

Hochzeitsauto

Beim Polterabend trifft man sich vor der Hochzeit, um mit dem geräuschvollen Zerschmettern alten Geschirrs böse Geister zu vertreiben. Schließlich bringen Scherben Glück.

Den Autokorso zur Hochzeit hat wohl schon jeder erlebt oder ist sogar einmal laut hupend, mit einer weißen Schleife am eigenen Wagen, hinter dem Auto des Brautpaares hergefahren. War es früher oft eine Kutsche, in der das Brautpaar nach der Hochzeit nach Hause fuhr, so wird heute meist ein besonderes Auto gemietet oder von einem Freund geliehen. Das kann ein Sportwagen sein, ein Oldtimer oder eine besondere Limousine. Die Gäste begleiten das Paar in den eigenen Fahrzeugen und lenken die Aufmerksamkeit der Anwohner und Passanten mit lautem Hupen auf den Hochzeitszug.

Reis
als Fruchtbarkeitssymbol wurde früher nach fast jeder Trauungszeremonie auf das Paar geworfen. Dieser Brauch wandelt sich gerade. In manchen Gemeinden fürchtet man, die Taubenplage durch den Reis zu verstärken, der zudem auch weggefegt werden muss. Viele Menschen fühlen sich auch unbehaglich dabei, mit Lebensmitteln um sich zu werfen, während weltweit andere verhungern. So erlebt man immer häufiger, dass die Luft statt von Reiskörnern von Seifenblasen erfüllt ist, die in den Himmel aufsteigen.

Der Brautstrauß, den der Bräutigam für die Braut besorgt und den diese gegen Ende der Feier hinter sich wirft, stammt aus der Renaissance. Heute dient er als Orakel: die unverheiratete Frau, die ihn fängt, soll die nächste Braut werden. In der Renaissance sollte der Brautstrauß mit seinem Duft die Braut vor den Körperausdünstungen der Gäste und den Weihrauchschwaden in der Kirche schützen und so vor einer Ohnmacht bewahren.

Aber es werden nicht nur alte Bräuche wie Reiswerfen modifiziert. Immer mehr sickern auch nordamerikanische Hochzeitsbräuche in den deutschen Sprachraum ein. So trägt die Braut auch hierzulande gerne "something old, something new, something borrowed, something blue". Und immer öfter findet man ausgelassene Junggesellen und -gesellinnen, die den letzten Abend in Freiheit mit gleichgeschlechtlichen Freunden genießen.

Auf der Feier selbst sorgen die Freunde und Verwandten des Paares für Unterhaltung. Mit Spielen wie einer Brautschuhversteigerung, deren Erlös dem jungen Paar zu Gute kommt, mit einem Test, bei dem geprüft wird, wie gut der eine Ehepartner den anderen einschätzen kann oder ob er die Wade des Partners unter denen der Gäste erfühlen kann und Ähnlichem.

Die Brautentführung gehört besonders auf dem Land dazu. Der Bräutigam muss die Braut und ihre Entführer suchen und die Zeche bezahlen, die diese meist in einer Gastwirtschaft in der Nähe gemacht haben.

Zu diesen Bräuchen kommen noch unzählige, die je nach Region unterschiedlich ausfallen können. Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie dazu beitragen, den Hochzeitstag vielleicht nicht unbedingt zum schönsten Tag des Lebens, aber doch zu einem unvergesslichen Ereignis werden zu lassen.

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