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Liebeshochzeit?

Liebeshochzeit?

Heiraten wie zu Großmutters Zeiten

Heiraten wie zu Großmutters Zeiten, oder: Was ist dran an der Liebeshochzeit?

„Früher wurde noch aus anständigen Gründen geheiratet. Heirat war eine Frage der Ehre, Scheidung gab’s nicht!“ Das sind die Worte meines Großvaters – zweimal verheiratet. Was ist denn nun der feine Unterschied zwischen früher und heute? War die Eheschließung früher eine Frage der Ehre? Oder eine Frage der Liebe?!

Früher wie heute ist die Eheschließung nicht unbedingt eine Frage der Liebe. In der Antike waren Hochzeiten oftmals Mittel zum Zweck, um Bündnisse zwischen Herrschaftshäusern zu festigen. So wurden Friedensverträge oftmals mit einer Heirat besiegelt. Die daraus geschlossenen Ehen sollten nicht zuletzt einen Fortbestand des Friedens sichern. Trennungen der Partner hatten nicht selten Kriege zur Folge, wie man schon bei Helena und dem Trojanischen Krieg sieht.

Der Begriff der Zweckehe ist also nichts Neues. Selbst in jüngerer Zeit war es eine Frage des Anstandes und der Ehre und oftmals weniger der Liebe, zu heiraten. Hatte ein Mann eine junge Frau in einer außerehelichen Beziehung geschwängert, hatte dies nicht selten eine Zwangsheirat zur Folge. Das Ansehen der Familie musste ja schließlich gewahrt bleiben. Es war eine Frage der Ehre, für diese Frau aufzukommen und das Kind nicht unehelich zur Welt kommen zu lassen.

Heute haben sich die Dinge jedoch geändert. Ein uneheliches Kind ist kein Makel mehr, und Ehetrennungen und “Scheidungen von zu Hause“ werden heutzutage bereits online wie Instant-Scheidungen angeboten. Quasi als Alternative zu den Konserven-Ehen à la “Elvis traut uns in Las Vegas“.

 
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